Fleischmesser

Warum ist ein Fleischmesser besonders vorteilhaft?

Fleischmesser – In jeder Küche gibt es immer viel zu viele verschiedene Messer, die oftmals durch wenige sinnvolle Stücke zu ersetzen sind. Damit sind nicht Messer eines Tafelbesteckes gemeint, sondern die Teile, die für die Vorarbeiten gebraucht werden.

Wer über ausreichend Platz verfügt und tatsächlich Lebensmittel verarbeitet, die eine Sonderbehandlung erfordern, kauft bestimmt so manches besondere Messer.

Edles Fleisch oder auch Fisch zählt z.B. zu den teureren Produkten, bei denen durch falsches Schneiden die feinen Fasern zerstört werden. Neben einem Brotmesser, einem Schälmesser und einem Gemüsemesser darf in einem solchen Haushalt ein Fleischmesser nicht fehlen.

Erleichtern Sie sich die Arbeit in der Küche durch ein gutes Fleischmesser, welches auch wirklich diesen Namen verdient.

 

 


Wodurch unterscheidet sich ein Fleischmesser von anderen Arbeitsmessern?

Fleischmesser TestDie Klinge von einem Fleischmesser ist immer sehr scharf geschliffen, weist aber keine Zahnung auf. Der Schliff ist dabei in der Mehrheit symmetrisch, so dass sowohl Rechts- als auch Linkshänder das gleiche Messer nutzen können. Es ist auch nach Jahren ein einfaches Nachschärfen immer wieder möglich.

Um einen großen Braten perfekt zu tranchieren, ist eine lange Klinge erforderlich. Ein Fleischmesser hat eine solche Klinge mit einer Länge von etwa 20 cm bis 30 cm.

Die Unterseite der Klinge läuft über die gesamte Länge leicht gekrümmt nach oben, wo sie in einer echten Spitze mündet. Der Messerrücken dagegen ist vollständig gerade.

 

Welches Material ist für ein Fleischmesser am besten geeignet?

Für die Klinge gibt es nichts Besseres als rostfreien Edelstahl, dessen Härte über viele Jahre exaktes Arbeiten erlaubt. Ein solcher Stahl ist zudem säurebeständig, wodurch keine Geschmacksveränderungen zu befürchten sind.

In der Zusammensetzung noch mehr veredelt ist der sog. „Damaszener Stahl“. Dieses geschmiedete Spezialmetall besteht bis zu 15 % aus Chrom-Molybdän-Vanadium-Stahl. In einem sehr aufwendigen Prozess wird dieser Stahl immer wieder neu gefaltet, wodurch die so attraktiven Muster der Klinge entstehen. Der Mehrgewinn ist jedoch nicht das Muster, sondern die hohe Flexibilität bei perfekter Stabilität.

In der Wahl der Griffschalen sind viele Varianten möglich.

 

Welches Material ist für den Griff am Fleischmesser geeignet?

In der Küche muss immer hygienische Sauberkeit im Vordergrund stehen. Um gefährlichen Keimen und Bakterien vorzubeugen, sind fugenlose Verbindungen zwischen Klinge und Griff optimal. Während der Benutzung und auch bei der nachfolgenden Reinigung kann sich nichts einlagern bzw. verstecken.

Aus diesem Grund ist ein hochwertiger Kunststoff oder Harz die erste Wahl für einen Griff. Beide Stoffe lassen sich perfekt formen, so dass das Griffstück ergonomisch und vor allen Dingen rutschfest in der Hand liegen kann.

Der Griff am Fleischmesser nimmt noch einmal etwa 10 cm bis 15 cm ein.

Für manchen Griff wird gerne ein hochwertiges Holz gewählt, welches entweder eine auffällige Maserung oder Färbung zeigt. Holz liegt sehr angenehm in der Hand, lässt sich großartig formen und ist dennoch eher nicht zu empfehlen. Das natürliche Material verändert sich im Laufe der Jahre durch Nutzung und Reinigung. Es entstehen somit die nicht gewollten Fugen und Spalten zum Eindringen von Bakterien und Keimen.

 

Wie kann ein Fleischmesser gereinigt werden?

Auch wenn der Hersteller einen entsprechenden Hinweis gibt: Fleischmesser gehören nicht in eine Geschirrspülmaschine. Die dort verwendeten Reiniger haben aggressive Salze, durch die die Klinge stumpf, der Griff matt und das ganze Fleischmesser schneller unbrauchbar wird.

In einem langen Spülgang hat hier insbesondere der Griff aus Holz große Probleme. Es ist im Wechsel nass, wird getrocknet und bleibt zurück in Dampf und Feuchtigkeit. Selbst das beste Holz fängt dadurch meistens an zu quellen.

In ganz vielen Fällen genügt bereits ein Abspülen unter fließendem Wasser zur Reinigung. Fisch- oder Fleischanhaftungen lassen sich im Spülbecken mit wenig flüssigem Reiniger und einem Tuch entfernen. Ist das Messer gut getrocknet, kann es zurück zur „Arbeit“ oder in einen Halter.

 

Wie und was schneidet ein Fleischmesser optimal?

Fleischmesser Ratgeber FleischartenVom ganzen Rinderbraten bis zur feinen Hühnerbrust gleitet die scharfe Klinge perfekt geführt durch jede Art von Fleisch. Jedoch ist auch Fisch in diegewünschte Form zu bringen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Produkt roh, gekocht, gebraten oder gedünstet ist.

Es müssen aufgrund der langen Klinge nur wenige Schneidzüge gemacht werden bis Scheibe für Scheibe abgetrennt ist. Das ist nicht nur sehr angenehm für die das Fleischmesser führende Hand, sondern zerrt nicht unnötig an den Fasern.

Je glatter Fleisch oder Fisch geschnitten werden kann, um so weniger tritt dessen eigener Saft aus. Geschmack und Saftigkeit bleiben erhalten.

Natürlich spielt auch hier wieder die Optik eine große Rolle. Es ist kein schöner Anblick, wenn z. B. der aufgeschnittene Braten durch sehr verschieden starke Scheiben auffällt, aus denen zudem der Fleischsaft austritt.

 

 

Wie wichtig sind die Abmessungen bei einem Fleischmesser?

Durch die auffällig lange Klinge lassen sich auch große Stücke ohne abzusetzen schneiden. Der nochmal etwa ein Drittel so große Griff bringt das Fleischmesser durch sein Gewicht in eine ausgewogene Balance.

Im Gegensatz zu einem echten Kochmesser ist die Klinge nur etwa 2,5 cm bis 3 cm hoch. Dieses Maß reicht vor allen Dingen dazu, dass keine Fisch- oder Fleischanhaftungen passieren, wodurch Fasern evtl. zerrissen werden. Wer hinsichtlich dieser möglichen Schäden noch sicherer sein will, nimmt eine Klinge mit Hammerschlägen. Diese über die ganze Länge eingebrachten Mulden lösen immer wieder die Lebensmittel von der Klinge. Dass sie dabei noch sehr edel und professionell aussehen, ist sicher kein Nachteil.

Die in einer Spitze auslaufende Klinge wird aufgrund dieser Form auch leichter in einer knapp wiegenden Bewegung geführt.

 

Ein Fleischmesser ist für Einsteiger und Profis immer die richtige Messerwahl

Üben Sie evtl. im tagtäglichen Gebrauch den Umgang mit Ihrem neuen Messer. Je häufiger Sie es nutzen, um so selbstverständlicher gelingen alle Schneidearbeiten.

In Kombination mit einer langen 2-zinkigen Gabel halten Sie ganz besonders die bereits fertig gegarten Stücke sicher auf dem Brett oder Teller. Sie werden den großen Auftritt erleben, wenn Familie und Freunde das fachgerechte Tranchieren sehen. Kein wildes Säbeln, sondern elegante Bewegungen bringen wunderschön gleichmäßige Scheiben zustande.

Beginnen Sie bereits bei der Zubereitung des Gerichtes mit sorgfältigem Zuschnitt der Lebensmittel. Was gleich groß geschnitten ist, wird später auch gleich schnell gar.

Wer mit dem Fleischmesser schön glatt schneidet, zerreißt keine Fasern und minimiert damit den Verlust. Gleiche Würfel für ein Gulasch oder Schaschlik gelingen ebenso einfach wie feines Geschnetzteltes.

 

Was wurde noch nicht zum guten Fleischmesser gesagt?

Fleischmesser und Kochmesser haben eine sehr ähnliche Form. Während mit dem Kochmesser z. B. auch kleine Knochen und Gräten geteilt werden können, geht dies mit einem Fleischmesser eher nicht. Dies liegt an der deutlich höheren und dickeren Klinge des Kochmessers. Der selbstverständliche Umgang mit diesem Spezialmesser ist mit einem sehr viel größeren Lernaufwand verbunden.

Manche Hersteller bieten das Fleischmesser auch mit einer Klinge aus Keramik an. Diese ist genau so hart und scharf wie Stahl und kann mit einem Kunststoffgriff problemlos in den Geschirrspüler.

Fällt jedoch ein Fleischmesser mit Keramikklinge auf den harten Boden, ist schnell ein nicht zu reparierender Bruch geschehen.

 

Das Griffstück am Fleischmesser teilt ebenfalls die Meinungen

Obwohl eine durchgehende Klinge zwei Griffschalen erfordert, ist hier bester Halt gewährleistet. Verklebt, verschraubt oder vernietet schmiegen sich die Griffschalen um das Metall. Zur Schnittfläche hin bringt ein Fingerschutz noch mehr Sicherheit, während ein Stahlende hilft die Balance zu halten.

Mulden auf der Unterseite des Griffes lassen selbst feuchte oder fettige Finger guten Halt finden.

Den gleichen Effekt bietet dagegen eine umlaufende Silikonschicht oder ein in der Mitte deutlich dickerer Griff.

 

 

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